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Thema: Spanien ab 01. August gebucht? (Gelesen 1121 mal) | |||
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Wenn ihr jetzt bereits Airbnb-Buchungen oder sonstige Ferienwohnungen in Spanien ab August gebucht habt habt, schaut ab August auf jeden Fall mal gelegentlich in eure Buchungsübersicht, ob das noch alles als bestätigt gilt.
In Spanien bahnt sich eine grundlegende Veränderung im Markt für kurzfristige Ferienvermietungen an: Ab August 2025 greifen endlich mal neue Regelungen, die dazu führen könnten, dass über eine Million Betten von Plattformen wie Airbnb verschwinden. Hintergrund ist ein verpflichtendes nationales Register für touristische und saisonale Vermietungen, das seit Juli 2025 aktiv ist. Eigentümer müssen ihre Unterkunft dort erfassen und erhalten eine spezielle Registrierungsnummer (NRA), die in allen Inseraten veröffentlicht werden muss. Ab dem Stichtag sind Plattformen dazu verpflichtet, Angebote ohne gültige NRA aus dem Verkehr zu ziehen. Schätzungen zufolge betrifft das momentan etwa 87?Prozent aller Ferienunterkünfte im Land , die Mitte Juli noch nicht im System registriert waren. Für Gastgeber gibt es eine Nachfrist von zehn Tagen, um die erforderlichen Daten nachzuliefern. Der Massentourismus belastet vielerorts die Städte, erhöht den Wohnraummangel und setzt die Infrastruktur unter Druck. Daher haben einige Regionen schon Touristenabgaben eingeführt. Solche Kennzeichnung sollten meiner Meinung nach alle Länder einführen! Dann hört das endlich mal auf, dass der Wohnraum der Bevölkerung vorenthalten wird, weil sich einige damit schwarz eine goldene Nase verdienen in der Saison an Touristen zu vermieten und sonst herrscht Leerstand. Ein Schritt zu mehr Kontrolle – aber mit Risiken Der bürokratische Ablauf verläuft noch schleppend und es droht eine drastische Angebotsverknappung inmitten der Reisesaison. Werde das Ganze mal beobachten, ich bin im November in Sevilla zu einer Hochzeit und gehe sowieso lieber ins Hotel als über AirBnB was zu buchen. Ich hasse diese Schlüsselkästen an normalen Wohnhäusern, sollte alles komplett verboten werden. Ali | ||||
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Die Törichten besuchen in den fremden Ländern die Museen.Die Weisen aber gehen in die Tavernen (Erich Kästner)
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Danke für die Info ! Ja, ich bin da sehr gespalten.... das hat alles nichts mehr mit der Realität zu tun... Und ich bekomme mit, was hier bei uns im Touri-Ort uns als "AirBnB" läuft, mit immensen Gebühren an die Organisation.
Früher einfachster Landgasthof mit moderaten Preisen, jetzt AirBnB und mit den Gebühren doppelt so teuer. Aber offensichtlich funktioniert es. Gestern wollten wir kurzfristig eine Übernachtung in einer Kleinstadt in der tiefsten Eifel buchen. Im Ort gibt es nur ein Hotel, das günstigste Zimmer 169 € mit Frühstück. Also bei booking.com und AirBnB weiter gesucht, da ich mir nicht vorstellen konnte, dass in der Provinz derartige Preise aufgerufen werden können. Bei Booking.com war alles zu weit entfernt. AirBnB eigentlich auch, nur dass zum Einfach-Zimmer mit Waschbecken und Klo (Dusche auf dem Flur) für 65 € noch Reinigungsgebühr und AirBnB Gebühren kamen. Damit ist man bei knapp 90 € für ein recht geschmackloses, kleines Zimmer ohne jeglichen Komfort - wird mit Shabby Chic angepriesen. Ah doch, sorry - ein Fön wird bereitgestellt! Das Frühstück geht mit 8 €/Person extra. Für uns war damit klar, wir haben das Hotel für 169 € incl Frühstück gebucht. Da sind Auflagen gefordert, die den Preis wahrscheinlich rechtfertigen. AirBnB ist Wildwuchs, den keiner kontrolliert. Für die Vermieter super, da der Mieter die Gebühren zahlt. | ||||
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Liebe Grüße @nna
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Das ist ja ein Ding.
Würde mich sehr interessieren, was dann passiert wenn keine Nummer beantragt wird. Jeder, der legal vermietet und ein Gewerbe hat und Steuern zahlt kann sich ja darum bemühen. In vielen Städten hier wird gezielt gegen illegale Ferienvermietung vorgegangen. Viele haben spezielle "Meldeportale" oder "Hinweisformulare" für illegale Zweckentfremdung Berlin lässt Schlüsselsafes bei Verdacht teilweise von der Polizei oder Ordnungsamt entfernen. München hat bereits Maßnahmen gegen Hostels und Airbnbs ergriffen, inklusive Demontagen Und bei meiner Schwester in Hamburg wird besonders gut gegen anonyme Schlüsselsafes im öffentlichen Raum vorgegangen. Die Nachbarn haben schon mehrere angezeigt und die waren dann recht schnell weg. Jetzt ziehen wieder Leute zur Miete ein, die Strafen sind recht hoch. Harry | ||||
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