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News: Like auf facebook: Ingrids-Welt - Die Reisecommunity

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  14.Mai 2021 16:17:22

Seiten: 1 2 3 [4] Antwort Überwachen Senden Sie dieses Thema Drucken
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 Thema: Der Evolutionstheorie auf der Spur  (Gelesen 4362 mal)
S@bine

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Re:Der Evolutionstheorie auf der Spur
« Antwort #60 am: 05.April 2021 20:04:44 »
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Hallo Elisabeth,

ich hatte es mit dem Gepäck so verstanden, wie Du jetzt noch einmal erklärend geschrieben hast. Auch bin ich froh, dass Dich mein Bericht vielleicht ein wenig dazu animiert hat, Dich wieder mit Eurer Reise zu beschäftigen, um dann feststellen, dass es doch besser war als gedacht  wink

Ich bin auch großer Vulkanfan seit ich vor ewigen Zeiten ziemlich nah die Lava ins Meer hab' fließen sehen auf Hawaii, aber Isabela war für uns auch schon deshalb draußen, da wir die Überfahrt in den kleinen Booten nicht hätten machen können und einen Flug hatte ich gar nicht auf dem Schirm.

Diese Mentalität von der Du schreibst, ich weiß, was Du meinst.  rolleyes

Liebe Grüße
Sabine
« Letzte Änderung: 05.April 2021 20:05:24 von S@bine » Moderator benachrichtigen   Gespeichert
adMjM

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Re:Der Evolutionstheorie auf der Spur
« Antwort #60 am: 05.April 2021 20:16:16 »
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was ist ziemlich nah? Bei mir war die fließende Lava 2cm von meinem Schuh entfernt! Die ins Meer fließende natürlich den Abhang hinunter etwas entfernter. Sowas verdirbt einen echt  grin das werde ich nie vergessen, aber auch den Bammel, den ich auf dem Rückweg bei Dunkelheit und immer schwächer werdender Taschenlampe hatte. Manchmal macht man dumme Sachen, zum Glück überlebt fast immer.
VG Elisabeth
"Viele sagen, man soll gehen, wenn es am schönsten ist, aber ich finde, man soll lieber dahin gehen, wo´s am schönsten ist." Das Känguruh
« Letzte Änderung: 05.April 2021 20:16:47 von adMjM » Moderator benachrichtigen   Gespeichert
S@bine

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Re:Der Evolutionstheorie auf der Spur
« Antwort #60 am: 05.April 2021 21:36:22 »
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Nicht so nah wie Du  shocked - ich schätze mal, es waren 2 Meter und das fand ich schon super.

LG
Sabine
« Letzte Änderung: 05.April 2021 21:36:48 von S@bine » Moderator benachrichtigen   Gespeichert
trinity

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Re:Der Evolutionstheorie auf der Spur
« Antwort #60 am: 05.April 2021 21:49:38 »
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Wirklich toll der Bericht, auch ohne Bilder kann ich mir ziemlich gut vorstellen, wie es Euch ergangen ist und auch den Bammel, als die Nachricht von dem untergegangenen Schiff kam - so was und das mit den Leuten die auf mich warten müssen wegen den Bildern das könnte ich sein bzw. uns passiert sein - genauso wie das mit der Seekrankheit... Na ja, die Fische freuen sich ja ab und an auch über ein bisschen Futter  grin

Den Bericht mit ein paar Bildern werd ich mir demnächst mal ansehen  cool

Eine schöne Woche allerseits  cheesy
LGTrinity
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S@bine

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Re:Der Evolutionstheorie auf der Spur
« Antwort #60 am: 15.April 2021 17:58:37 »
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So, nachdem ich im anderen Forum aufgeholt habe und bei Tag 16 angelangt bin, geht es jetzt auch hier weiter. Ich versuche, die Texte zuerst hier einzustellen. Fotos gibt's für Interessierte im Namibiaforum.




Tag 17 - Isla Española (Punta Suarez & Gardner Bay)
Albatrosse, Albatrosse, Albatrosse und Albatrosküken


Der gestrige Tag hatte schon meine Erwartungen an Galápagos erfüllt, vielleicht sogar übertroffen. Sollte der Besuch von Española, deren Besuch das Muss für uns im Vorfeld war, unseren Erwartungen gerecht werden? Es ist immer schwer, wenn man bereits schon mit solch großen Erwartungen ein Ziel ansteuert, die latente Gefahr enttäuscht zu werden, ist allgegenwärtig. Die Frage, die mich umtreibt, lautet: Werde ich Albatrosse sehen?

Der Landgang am Punta Suarez erfordert bereits beim Einstieg ins Panga höchste Aufmerksamkeit, da der Wellengang wieder zugenommen hat, und auch der Ausstieg auf den Steg gestaltet sich nicht ganz einfach. Zum Glück sind die Guides und die Crew vor Ort und helfen allen sicher ins und wieder aus dem Panga zu kommen. Auch heute werden wir unterschiedliche Touren machen, es gibt eine kürzere, die mein Mann mitmachen wird und eine längere, für die ich mich entschieden habe. Meine Tour wird heute zwar keine Aufstiege haben wie in Punta Pitt, jedoch immer mal wieder kleinere Abschnitte, wo man alle Hände und Füße frei haben sollte. Zudem muss man die ganze Zeit genau auf seine Schritte achten, weil der Untergrund oftmals über sehr unebenes Lavagelände führt oder über Steine balanciert werden muss. Kurzum, ich muss auch dem Terrain hin und wieder eine entsprechende Aufmerksamkeit entgegenbringen, was mir leider nicht ganz leicht fällt, wenn ich erst einmal in Verzückung über die Tierwelt gerate. Die kürzere Variante hingegen führt entlang eines ordentlich angelegten Pfades.

Alles, was ich jetzt schreiben werde, kann nur einen kurzen Einblick geben. Der äußerst seltene Galápagos Albatros ist die einzige Albatrosart, die im Bereich der Subtropen lebt und brütet fast nahezu nur auf Española. Will man sie sehen, muss man auch die richtigen Monate zur Beobachtung der Vögel auswählen, denn sie verlassen die Insel während des Jahres für mehrere Monate. Mein großer Wunsch wird erfüllt, ich sehe Albatrospaare, die miteinander flirten, einzelne Albatrosse und ganz entzückend, Albatrosküken, die, auch wenn sie teilweise schon die Größe der Eltern erreicht haben, noch ganz zottelig in ihrem Nest hocken. Mit ihrem zotteligen Aussehen erinnern sie mich an den ebenfalls so zottelig aussehenden Nachwuchs der Königspinguine. Sie sehen zugleich unglaublich süß, aber auch witzig aus. Sie zaubern mir immer wieder ein Lächeln aufs Gesicht. Eines der Albatrosküken hockt da und schaut mich ganz groß an, ich bin hin und weg und kann mich kaum losreißen. Unnötig zu sagen, dass ich mal wieder die letzte in der Gruppe bin, allerdings ist eine Schweizerin ebenfalls so begeistert, sodass wir oftmals zu zweit die Nachhut bilden.

Aber die Albatrosse sind hier nicht die einzigen Sichtungen, die mir voller Begeisterung die Tränen in die Augen treiben. Große Kolonien von Nazcatölpeln und anderen Seevögeln bevölkern die Klippen, dazwischen liegen immer wieder, regelrecht übereinander gestülpt in mehreren Schichten, die bunten (hier auf der Insel zumeist rot/schwarzen) Meeresechsen. Aus diesen Haufen spritzt einem regelmäßig Meerwasser aus den Nasenlöchern der Echsen entgegen.

Ich muss aufpassen, wohin ich trete. Ich fotografiere und fotografiere, kann mich nicht losreißen und könnte, wenn es denn ginge, den ganzen Tag hier verbringen. Sogar eine der auf Galápagos ungiftigen Landschlangen erspähe ich, weil sie sich wenige Zentimeter vor mir über den Pfad drängelt.

Irgendwann zurück am Strand in der Nähe des Bootssteges liegen oder robben unzählige Seelöwen, teilweise mit frisch geborenen Babies. Die Nachgeburten liegen oftmals noch direkt daneben. Die Klippen werden überall von den großen roten Klippenkrabben bevölkert, die mich mit ihren großen bunten, hervorstehenden Augen anblicken. Teilweise sind diese Krabben im vorderen Kopfbereich blau gefärbt. Ich bin hellauf begeistert und kann mit Worten nur versuchen zu beschreiben, wie unglaublich toll ich es hier finde.

In der Kabine sehe ich meinen Mann wieder und freue mich sehr, als er mir sagt, dass auch er Albatrosse und Albatrosküken gesehen hat. Mit eigenen Augen konnte er sogar sehen, wie sie eine einwandfreie Landung hingelegt haben.

Der Nachmittag gehört noch einer weiteren Anlandung auf Española, nämlich der Bahía Gardner. Auch diese verfügt über einen weiteren langen weißen Traumstrand mit türkisfarbenem Meer. Zu sehen gibt es wieder viele der üblichen Verdächtigen, von Seelions, hier auffallend roten Meeresechsen und ganz besonders neugierigen Spottdrosseln. Española ist einfach nur super!

Hinzu kommt, dass außer den Passagieren der La Pinta zeitgleich keine anderen Schiffe an den Anlandeplätzen anlegen dürfen und die Touren immer so von der Crew geplant werden, dass man oftmals die anderen Gruppen überhaupt nicht trifft. Klasse Organisation!

Für den letzten Abend hat sich dann Mr. Seasick noch einmal richtig ins Zeug gelegt. Er schlägt so zu, dass ich nicht zum Abendessen gehe und es nur noch liegend einigermaßen aushalte. So wie es mir jetzt geht, bin ich froh, morgen wieder festen Boden unter den Füßen zu haben.
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S@bine

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Re:Der Evolutionstheorie auf der Spur
« Antwort #60 am: 16.April 2021 17:30:42 »
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Tag 18 – Puerto Ayora (Charles Darwin Station)
Zu Besuch bei Lonesome George


Der Seegang hatte die letzten Tage stetig zugenommen, ebenso auch mein Konsum an Reisetabletten. Mr. Seasick will mich aber nicht ohne letzten Gruß gehen lassen. Ich könnte auch sehr gerne darauf verzichten. Einzig und alleine wegen diesem Kerl sind wir beide froh, die La Pinta verlassen zu können. Alles andere lieferte uns keinen Grund, im Gegenteil, die Kabine ist super, das Essen hervorragend, die Guides unglaublich kompetent und freundlich sowie als Krönung die Landgänge, die unsere ohnehin hohen Erwartungen noch übertroffen haben. Besonders gut fanden wir auch die Steigerung von den kleinen netten Inselbesuchen hin zu den spektakulären bei Punta Pitt, Cerro Brujo, Punta Suarez und der Bahía Gardner.

Würde ich doch meine unsägliche Begleitung, Mr. Seasick, abschütteln können, könnte ich mir sofort eine weitere Reise auf einer anderen Route durch das Archipel an Bord der La Pinta vorstellen. Aber dieses Mal kündigt mir mein Mann bereits mehrmals auf dem Schiff an, dass dies nun wirklich die allerletzte Schiffsreise mit mir und Mr. Seasick gewesen wäre. Keine schönen Aussichten …

Offiziell haben wir aber noch einen Programmpunkt. So legen wir am Vormittag in der Bucht vor Puerto Ayora an, unser Gepäck wurde bereits zuvor vom Schiff ins Hotel Ikala gebracht. Wir steigen ein letztes Mal ins Panga ein. Vom Hafen fahren wir zur Charles Darwin Station, wo wir mit unserem Guide eine Führung machen. Es ist gar nicht schlecht, hier mit Guide unterwegs zu sein, da wir noch einmal das eine oder andere erfahren, was wir jetzt nicht wüssten, wären wir nur alleine hier durchspaziert.

Die Panzerformen der Landschildkröten haben sich unterschiedlich entwickelt, je nachdem, von was sie sich ernähren. Schildkröten, die ihre Nahrung auf dem Boden finden, deren Panzer wölbt sich vorne ähnlich wie hinten. Die Panzer derer, die ihre Nahrung eher an Bäumen und Sträuchern finden, sind im vorderen Bereich wesentlich mehr gewölbt, sodass das Tier sich viel besser nach der Nahrung strecken kann – ja, die Evolutionstheorie ist hier hautnah zu sehen.

Der recht berühmte Lonesome George, einzig Überlebender seiner Art von der Insel Pinta, verstarb im Juni 2012. Lange hatte man gehofft, noch ein Weibchen seiner Art zu finden, um den Fortbestand retten zu können, leider gelang dies nicht. Lonesome George ist aber nicht ganz verschwunden, er wurde präpariert und wird jetzt in einem klimatisierten Gebäude auf dem Gelände ausgestellt. Ich bin mir immer noch unschlüssig, ob ich das gut oder schlecht finden soll.

Tja und dann gibt es das krasse Gegenbeispiel zu Lonesome George und zwar in Form von Diego. Diego lebt scheinbar glücklich und zufrieden und hat bereits für 800 Nachkommen gesorgt. Es ist geplant, ihn bald wieder zurück auf seine Herkunftsinsel zu bringen. Ich würde sagen, er hat es sich wahrlich verdient.

Heute haben wir mehr unserem Guide gelauscht, um viele Hintergrundinfos zur Charles Darwin Station zu erhalten. Da wir in den nächsten Tagen noch Zeit haben werden, beschließen wir noch einmal alleine hierher zu kommen, um dann mit dem heute erworbenen Wissen intensiver den Tieren zuzuschauen.
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S@bine

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Re:Der Evolutionstheorie auf der Spur
« Antwort #60 am: 16.April 2021 17:31:53 »
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Tag 19 – Puerto Ayora
Alle wollen frischen Fisch


Im Ikala haben wir wieder ein sehr schönes Zimmer mit Balkon erhalten. Wir wollen es die nächsten Tage wieder etwas ruhiger angehen lassen. Auf Tagesausflüge zu einer der vorgelagerten Inseln nach dieser wunderbaren Kreuzfahrt haben wir keine Lust. Zwar hatten wir uns noch erkundigt, was eine Tour nach Bartolomé kosten würde, aber für mehr als 200 USD pro Person, um dann nicht allzu lange Zeit auf der Insel selbst zur Verfügung zu haben, stattdessen dann aber mehrere Stunden im Bus und in einem engen, kleinen Boot zu sitzen, nein, wir entschieden uns dagegen.

So frühstücken wir erst einmal ausgiebig auf der wunderschönen Dachterrasse des Hotels mit prima Weitblick über den Hafen und die Bucht von Puerto Ayora. Danach machen wir uns auf Richtung Charles Darwin Station. Auf dem Weg dorthin liegt ein Bereich, an dem der Tagesfang Fisch verkauft wird. Alleine hier eine Weile zuzuschauen, macht schon einen großen Spaß und zwar nicht wegen des Fisches, der zugegebenermaßen für sich alleine schon eine Attraktion ist, sondern wegen der Pelikane, Fregattvögel und Seelöwen. Die Verkäuferinnen haben alle Hände – und auch Füße - voll zu tun, ständig ihren Fisch zu verteidigen. Zwischen ihren Beinen lungern ständig Pelikane, dazwischen immer wieder Seelöwen und wäre das nicht schon genug, müssen sie zusätzlich die immer wiederkehrenden Angriffe der Fregattvögel aus der Luft abwehren. Es ist bewundernswert, mit welcher Gelassenheit die Frauen auf die Versuche der Tiere reagieren, den einen oder anderen Leckerbissen zu ergattern; für uns als Zuschauer ist es auf alle Fälle ein Schauspiel mit ganz hohem Unterhaltungswert. Jedes Mal, wenn wir hier vorbeikommen, machen wir einen Stopp, denn es gibt immer wieder einen neuen Trick der Tiere zu entdecken.
Besonders lustig finden wir, als einmal ein Seelöwe auf der neben dem Verkaufstresen stehenden Bank sich so richtig breit macht, sodass der ältere Mann, der neben ihm sitzt, auf die äußerste Kante rutschen muss.

Wir verbringen dann noch eine ganze Weile in der Charles Darwin Station und schauen den Tieren bei der Fütterung zu, machen Fotos und gehen im Anschluss wieder in unser Stammlokal im Red Mangrove. Für heute hat sich jeder einen Lobster ausgewählt, dieser schmeckt ganz hervorragend.
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S@bine

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Re:Der Evolutionstheorie auf der Spur
« Antwort #60 am: 16.April 2021 20:31:00 »
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Tag 20 – Puerto Ayora (Tortuga Bay)
Eine schöne, aber schweißtreibende Angelegenheit und die Erkenntnis, dass es einfach besser ist, Besuche für bestimmte Orte zu reglementieren


Nach einem weiteren sehr guten Frühstück auf der wunderschönen Dachterrasse mit Ausblick starten wir zur Tortuga Bay. Es ist heute sehr warm, und es weht kein Lüftchen, so verspricht das Ganze, eine schweißtreibende Angelegenheit zu werden.

Nicht allzu weit entfernt vom Hotel beginnt der Abzweig Richtung Tortuga Bay. Bis wir den Strand erreichen, laufen wir 40 Minuten über einen gut angelegten Weg durch Opuntienwald. Am Strand angekommen, bläst uns warmer Wind entgegen. Da hier die Strömungen viel zu gefährlich sind, ist hier auch Baden verboten. Dieser raue Strandabschnitt heißt Playa Brava. Der Strand ist sehr schön und auch recht breit, überall sieht man Echsen liegen oder laufen. Wir laufen eine ganze Weile den Strand entlang, am Ende dieses Abschnittes befinden sich Mangroven, unter denen sich kleinere Berge von Echsen zusammengefunden haben. Diese sehen wieder ganz anders aus als alle, die wir bisher auf den Galápagos Inseln gesehen haben. Sie sind hier eher schwarz, haben eine gewisse Ähnlichkeit zu denen, die uns immer in unserem Stammlokal Gesellschaft leisten, jedoch deutlich größer.

An der Playa Tortuga sind wir nicht alleine, sicherlich kann von Überfüllung nicht die Rede sein, aber man merkt deutlich, dass es keine Begrenzung der Besucherzahlen gibt. Leider stelle ich bei den unter den Mangroven liegenden Leguanen fest, dass es zum Schutz der Natur besser wäre, auch hier zu reglementieren. Während wir, dabei peinlichst genau darauf achtend die Tiere nicht zu stören, diese fotografieren, sind leider einige der Touristen nicht so rücksichtsvoll. Sie legen sich direkt vor und teilweise sogar zwischen die Tiere, um sich anschließend fotografieren zu lassen oder Selfies zu machen. Ich möchte nicht wissen, wie es auf den von uns während der Kreuzfahrt besuchten Inseln aussehen würde, wären diese nicht so stark reglementiert und dürfte man diese auch alleine ohne vom Nationalpark zertifizierten Guide besuchen. Sicherlich ist es schöner und individueller, man könnte dies alleine tun, aber das Verhalten hier an der Tortuga Bay zeigt mir, dass die jetzige Lösung eindeutig besser für diesen Naturschatz ist.

Ein kleiner Pfad führt zum hinteren Strandabschnitt der Tortuga Bay, dieser trägt den Namen Playa Mansa. So rau der vordere Bereich ist, so ruhig und glatt ist das Wasser im hinteren. Perfekt zum Baden, das auch hier erlaubt ist. Eigentlich ist es kaum zu glauben, wie unterschiedlich die Gegebenheiten der beiden so dicht nebeneinanderliegenden Strandabschnitte sind.

Zurück im Hotel läuft uns der Schweiß aus allen Poren. Trotzdem war es eine schöne Tour, die man bei einem Aufenthalt auf Santa Cruz nicht auslassen sollte.
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S@bine

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Re:Der Evolutionstheorie auf der Spur
« Antwort #60 am: 16.April 2021 20:31:42 »
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Tag 21 – Puerto Ayora
Ein gemütlicher Ausklang


Heute wollen wir es gemütlich ausklingen lassen. Wir verbringen einige Zeit mit Lesen und Schreiben von Reisenotizen auf dem Balkon. Das Ikala bietet dazu auch einfach die passende Atmosphäre.

Wir besuchen die scheinbar sehr wenig bekannte Laguna las Ninfas, die nicht weit von unserem Hotel entfernt liegt. Es ist ein sehr idyllischer, etwas verwunschen wirkender Ort mit Wasserbecken im Mangrovenwald, durch die Holzstege angelegt wurden. Hier können wir noch den einen oder anderen Vogel beobachten und eine Robbe, die langsam und scheinbar voller Genuss durchs Wasser gleitet.

Später laufen wir noch einmal durch den Ort zu unserem Lieblingslokal, wo wir wieder hervorragend speisen und genießen gleichzeitig ein letztes Mal die unglaubliche Tierwelt des Archipels, schauen den Verkäuferinnen bei ihrem Kampf um den Fisch zu und so geht dann auch dieser Tag zu Ende.
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S@bine

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Re:Der Evolutionstheorie auf der Spur
« Antwort #60 am: 16.April 2021 20:34:37 »
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Tag 22 – Galápagos – Guayaquil – Amsterdam - Frankfurt
Adieu Galápagos und fast das Flugzeug gen Heimat verpasst


Heute heißt es morgens Abschied nehmen. Uns steht eine lange Rückreise bevor. Pünktlich werden wir vom übers Hotel organisierten Fahrer abgeholt. Die Strecke und das Prozedere kennen wir schon. Einmal quer über die Insel mit dem Wagen, dann Umsteigen in ein Boot, Gepäck aufs Dach, Überqueren des Canals de Itabaca, Gepäck vom Dach, Umsteigen in den Bus und eine weitere Fahrt von 15 Minuten, dann haben wir den Flughafen auf Baltra erreicht. Wir checken für unseren Flug mit der Avianca ein und erhalten wieder die gleichen prima Sitzplätze wie auf dem Hinflug. Auch über diesen Flug von Balta nach Guayaquil gibt es nichts zu meckern.

In Guayaquil haben wir nun fast 6 Stunden Aufenthalt und müssen leider erst noch einmal fast drei Stunden warten, bis wir einchecken können. Dies bedeutet gleichzeitig, dass wir noch nicht die gemütlichere Business Class Lounge nutzen können. Wir hätten zwar einen späteren Flug ab Baltra nehmen können, da jedoch die Flüge nicht auf einem Ticket ausgestellt wurden, war uns das Risiko zu groß, dass etwas schief geht und wir den Flug mit der KLM nicht mehr erreichen werden. Dies wäre dann unser alleiniges Problem gewesen.

Auch die Zeit bis zum Einchecken geht irgendwann um und wir stehen als Erste vor dem Check-in-Schalter. Nachdem wir dann alle Kontrollen hinter uns gebracht haben, steuern wir direkt auf die Business Class Lounge zu. Leider ist es in dieser die ganze Zeit über sehr laut, uns gelingt es aber, einen Platz in einem ruhigeren Abschnitt zu ergattern, sodass auch hier die Wartezeit einigermaßen erträglich ist.

Bevor wir dann zum Flugzeug gehen, besuche ich noch einmal die Toilette und als ich diese gerade verlasse, bekomme ich fast einen Herzinfarkt als ich eine Durchsage höre, in der mein Name ausgerufen wird und ich gebeten werde, mich am Eingang zu melden. Ich gehe zurück zu meinem Mann und bei ihm steht bereits eine Mitarbeiterin der KLM und fragt nach mir. Was habe ich verbrochen, frage ich mich gerade? Sie sagt uns, ich müsse mit in den Keller, meinen Koffer identifizieren, die Hunde hätten angeschlagen. Die Dame sieht scheinbar, wie jegliche Farbe aus meinem Gesicht weicht, und sie schiebt hinterher, es würde ständig vorkommen, dass man Reisende bittet, dies zu tun. Okay, das hilft mir gerade gar nicht. Es ist nicht mehr viel Zeit bis zum Abflug, aber sie versichert mir, man würde auf mich warten.

Sie begleitet uns dann nach unten, bei den dunklen Gängen wird mir ganz anders. Ich habe überhaupt nichts im Gepäck, was man beanstanden könnte, das weiß ich 100 %-ig, trotzdem fühle ich mich gerade hundeelend. Im Keller angekommen sehe ich links einige Gepäckstücke stehen, eines davon ist mein Koffer. Ich deute auf ihn und sage, dass es sich um meinen Koffer handelt und sage noch zu meinem Mann, egal was jetzt passiert, er soll auf alle Fälle auch ohne mich nach Hause fliegen. Er wiederum versucht mich zu beruhigen, ebenso die Dame. Okay, ein wenig trägt zu meiner Beruhigung bei, dass hier unten gut und gerne weitere 20 Touristen anstehen, denen das gleiche Vergnügen wie mir zuteil wird.

Am anderen Ende des Raumes stehen Tische und dahinter in Uniform gekleidete Personen, die die Gepäckstücke untersuchen. In der Tür und an der Wand stehen jeweils zwei schwer bewaffnete Uniformierte, was ich jetzt wieder weniger beruhigend finde. Die Gepäckstücke, die auf dem Tisch landen, werden gründlich untersucht, jedes einzelne Fach und Fläschchen eingehend auf den Inhalt geprüft, das Ganze kann sich noch ewig hinziehen.

Durch die Glasscheibe blicke ich auf die KLM Maschine, deren geplante Abflugzeit in weniger als dreißig Minuten stattfinden soll. Alleine der Gedanke daran und wie lange sich das Ganze vor mir in der Schlange noch hinziehen soll, lässt meinen Puls ins Unermessliche steigen. Ich sehe mich noch nicht in diesem Flugzeug. Die Dame sagt mir noch einmal, die Maschine würde warten, sie müsse jetzt aber nach oben. Mein Mann weigert sich derweil zu gehen. Er könnte jetzt ohne Probleme die Maschine besteigen. Ich bitte ihn ein weiteres Mal, aber keine Chance.

Irgendwann bin ich dann an der Reihe, noch steht die Maschine der KLM draußen, ich hoffe inständig, das bleibt auch noch eine Weile so. Mein Koffer wird auf den Tisch gehoben und geöffnet. Ganz oben auf liegt ein Reiseführer zu Galápagos. Ich werde gefragt, ob ich Touristin sei, ja klar bin ich das … der Koffer wird noch einmal unter die Lupe genommen und dann freigegeben. Ich darf, wie alle anderen, die kurz vor mir hier in der Reihe standen, abfliegen. Mal sehen, ob mein Koffer den Flug noch erreichen wird.

Wir eilen wieder durch die dunklen Flure nach oben zum Gate. Dort steht nur noch mutterseelenallein die Dame, die uns in den Keller begleitet hat. Sie schickt uns direkt zum Flugzeug und funkt noch etwas durch, die Triebwerke der Maschine laufen schon, sie hätte schon vor einiger Zeit abgeflogen sein sollen. Wir haben unsere Füße noch nicht richtig an Bord gesetzt, werden die Türen hinter uns geschlossen.

Alle Passagiere sitzen schon längst auf ihren Plätzen, die Getränke in der Business Class wurden bereits abgeräumt und wir hechten zu unseren Sitzen unter den Blicken der Mitreisenden, die sich wahrscheinlich fragen, warum wir erst jetzt hier auftauchen. Die Flugbegleiter scheinen aber informiert zu sein und eine Stewardess sagt mir, als sie sieht, wie sehr ich durch den Wind bin, dass dies hier regelmäßig vorkommen würde. Ich bitte sie noch schnell, ob sie den Karton mit den Panamahüten sicher verstauen könnte, da diese den Flug in einem der Gepäckfächer möglicherweise nicht unbeschadet überstehen würden, sie nimmt den Karton sofort entgegen. Mittlerweile rollt die Maschine bereits und ich sitze noch nicht richtig in meinem Sitz, schnell schnalle ich mich an und benötige noch eine ganze Weile, bis ich mich von dieser Aufregung erholt habe.

Der Rest des Fluges verläuft ohne jegliche Vorkommnisse, mehr Aufregung kann ich auch wahrlich nicht gebrauchen.
In Amsterdam steigen wir um, die Maschine nach Frankfurt ist pünktlich, wo wir am nächsten Tag, dem 23. Reisetag, am frühen Abend landen.
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S@bine

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Re:Der Evolutionstheorie auf der Spur
« Antwort #60 am: 16.April 2021 20:36:12 »
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Fazit

Im Grunde genommen bestand die Reise aus zwei sehr unterschiedlichen Reiseabschnitten, einmal das Festland Ecuadors und einmal die Inselwelt Galápagos. Darauf basierend erfolgt auch mein Fazit zur Reise.

Die Route auf dem Festland hat uns gut gefallen, sie war zumeist entlang einer typischen Ersttätertour ausgerichtet. Im Vorfeld hatte ich mich zwar auch mit dem Amazonas Gebiet und dem Nebelwald befasst, dies aber aus mehreren Gründen verworfen. Das absolute Highlight war zweifelsohne die Reserva Ecológica El Angel. Direkt dahinter würden wir den Parque Cóndor und Cuenca ansiedeln. Schön war auch der Besuch auf der Rosenfarm, Quito und der Parque Nacional Cotopaxi. Unsere Unterkünfte hatten zumeist auch den Flair, den wir uns von den alten Haciendas im Hochland versprochen hatten, richtig super gefallen hat es uns im Illa Boutique Hotel in Quito. Die Betreuung unseres Guides und Fahrers war toll, die Flüge mit der KLM spitzenmäßig und an den Flügen mit der Avianca gab es auch gar nichts zu meckern.

Bis auf die beiden Guayanas, Suriname, Paraquay und Kolumbien haben wir alle südamerikanischen Länder, teils mehrfach, bereist. Wäre das eine unserer ersten Reisen nach Südamerika gewesen, ich denke, wir würden aus dem Schwärmen nicht mehr herauskommen. Aber andere Länder auf diesem Teilkontinent haben unser Herz noch ein wenig mehr erobert. Möglicherweise liegt es auch daran, dass die Zersiedelung in diesem kleinen Land sehr weit fortgeschritten ist und uns die Einsamkeit, die wir aus anderen Ländern, mit Ausnahme der Páramogegend ganz im Norden, gefehlt hat. Dies alles vor dem Hintergrund, dass wir nicht im tropischen Bereich Ecuadors – mit Ausnahme Guayaquils – waren.

Dennoch, Ecuador würde ich als perfektes Einsteigerland für den Kontinent bezeichnen, würde aber zugleich absolut davon abraten, nur Festland Ecuador ohne Galápagos zu besuchen. Ich weiß, dass das aufgrund der nicht unerheblichen Kosten für den Besuch der Inseln immer wieder eine Option ist. Für uns war dies vor der Reise keine und jetzt, wo wir dort waren, noch viel weniger.

An die Galápagos Inseln - und im Speziellen an die Kreuzfahrt - hatten wir sehr hohe Erwartungen, diese wurden mehr als erfüllt, sie wurden übertroffen. Ich weiß nicht, ob es uns annähernd so gut gefallen hätte ohne Kreuzfahrt, stattdessen mit Tagestouren. Nein, ich bin mir sicher, es hätte uns gut gefallen, aber bei Weitem wären wir nicht so begeistert gewesen, wie wir es jetzt vom Besuch in diesem Naturparadies sind.
Zweifelsohne fordert der Besuch der Inseln das Reisebudget heraus, aber wer sich darauf einlässt, sollte unserer Meinung nach auch noch in die Kosten einer Kreuzfahrt
durch die Inselwelt investieren. Vielleicht fällt die Entscheidung für eine Kreuzfahrt auch leichter, wenn man noch einmal genau gegenrechnet, was für die gleiche Zeit die Tagestouren, die Übernachtungen und die Verpflegung kosten. Vom zusätzlichen Erlebnisfaktor und dem Sammeln von wundervollen Erinnerungen nicht zu sprechen, diese kann man nicht monetär abbilden.

Zugegebenermaßen hatten wir enormes Glück mit der Yacht La Pinta, und ich sage dies alles trotz meines unsäglichen Begleiters, Mr. Seasick. Wäre dieser verdammte Kerl nicht, würde ich schon längst wieder über einen weiteren Besuch auf den Inseln nachdenken. Möge diese Inselwelt hoffentlich noch lange so wundervoll bleiben.
Galápagos begeistert uns!
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S@bine

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Re:Der Evolutionstheorie auf der Spur
« Antwort #60 am: 16.April 2021 20:37:20 »
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Hallo zusammen,

das war also der Reisebericht unserer Ecuador Reise. An alle, die mitgelesen haben, vielen Dank!

Viele Grüße
Sabine
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Re:Der Evolutionstheorie auf der Spur
« Antwort #60 am: 19.April 2021 07:37:18 »
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Hallo Sabine,

danke für deinen tollen Bericht, hat wirklich Spaß gemacht dabei zu sein!

Liebe Grüße
Gerd
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Ingrid
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DIE Ingrid :-)

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Re:Der Evolutionstheorie auf der Spur
« Antwort #60 am: 19.April 2021 12:36:40 »
Antwort mit Zitat nach oben
So schön - danke!

Wann wir wohl mal wieder planen können für Ecuador.
Ich hatte  meine "Runde" für 2021 schon fertig...  cry

Werde wohl noch ein paar Jahre warten bis zur Rente - dann mit mehr Zeit!

Gruß
Ingrid
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Hunter11

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Re:Der Evolutionstheorie auf der Spur
« Antwort #60 am: 22.April 2021 11:52:49 »
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Jetzt bin ich auch durch. Sehr interessanter Bericht und einige Hinweise, die ich mir merken muss. Wann auch immer man dort wieder normales Reisen möglich sein wird?

Galapagos ist sicherlich auch sehr interessant, mir aber definitiv zu teuer.
Für 4000 Euro für 5 Nächte p.P. gibt es anderswo Sehenswertes für 14 Tage.
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S@bine

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Re:Der Evolutionstheorie auf der Spur
« Antwort #60 am: 22.April 2021 20:09:18 »
Antwort mit Zitat nach oben
Hallo Gerd, hallo Ingrid, hallo hunter11,

es freut mich, dass Euch der Bericht gefallen hat.


Zitat von: Hunter11 am 22.April 2021 11:52:49
Für 4000 Euro für 5 Nächte p.P. gibt es anderswo Sehenswertes für 14 Tage.


  huh  huh  huh

Kannst Du wahrscheinlich auch zu dem Preis buchen, haben wir aber nicht und ich verstehe nicht, was das jetzt mit meinem Bericht zu tun hat.

Viele Grüße
Sabine
« Letzte Änderung: 22.April 2021 20:11:33 von S@bine » Moderator benachrichtigen   Gespeichert
Hunter11

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Ich liebe drollige Trolle

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Re:Der Evolutionstheorie auf der Spur
« Antwort #60 am: 23.April 2021 07:40:18 »
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Ich denke, es hat was mit dem Fazit zu tun und keiner Fata Morgana.
Auf Grund der Aussagen habe ich mal gesurft was diese Kreuzfahrten kosten und dazu meine Meinung kundgetan.


"An die Galápagos Inseln - und im Speziellen an die Kreuzfahrt - hatten wir sehr hohe Erwartungen, diese wurden mehr als erfüllt, sie wurden übertroffen. Ich weiß nicht, ob es uns annähernd so gut gefallen hätte ohne Kreuzfahrt, stattdessen mit Tagestouren. Nein, ich bin mir sicher, es hätte uns gut gefallen, aber bei Weitem wären wir nicht so begeistert gewesen, wie wir es jetzt vom Besuch in diesem Naturparadies sind.
Zweifelsohne fordert der Besuch der Inseln das Reisebudget heraus, aber wer sich darauf einlässt, sollte unserer Meinung nach auch noch in die Kosten einer Kreuzfahrt
durch die Inselwelt investieren. Vielleicht fällt die Entscheidung für eine Kreuzfahrt auch leichter, wenn man noch einmal genau gegenrechnet, was für die gleiche Zeit die Tagestouren, die Übernachtungen und die Verpflegung kosten.
Vom zusätzlichen Erlebnisfaktor und dem Sammeln von wundervollen Erinnerungen nicht zu sprechen, diese kann man nicht monetär abbilden."



ISLAND, das Land der Elfen und Trolle
« Letzte Änderung: 23.April 2021 07:43:51 von Hunter11 » Moderator benachrichtigen   Gespeichert
S@bine

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Re:Der Evolutionstheorie auf der Spur
« Antwort #60 am: 23.April 2021 11:19:15 »
Antwort mit Zitat nach oben
Hallo Hunter11,

mit Anrede find ich es doch deutlich freundlicher.  wink

Wenn Du danach geschaut hast, hast Du auch sicherlich gesehen, dass es deutlich günstiger geht und ja, sie sind teuer und werden wahrscheinlich auch jedes Jahr teurer, genauso wie die nicht günstigen Tagestouren. Dazu habe ich auch einen Preis in meinem Bericht genannt, der bei uns aufgerufen wurde.

Was mich bei Deinem Eintrag wirklich genervt hat, es ist bei mir der unterschwellige Eindruck entstanden, dass wir so viel dafür bezahlt haben, ohne dass Du es überhaupt weißt.

Hättest Du nicht einfach mal so den Betrag rausgehauen in Zusammenhang mit meinem Bericht, sondern geschrieben, dass es für Dich zu teuer ist, wäre es mir auch nicht so aufgestoßen. Das Fazit stellt auch lediglich meine individuelle Einschätzung dar und es gilt ganz sicher längst nicht für alle.
Wie Du meinem Fazit und auch dem Prolog entnehmen konntest, habe ich auch gesagt, dass es nicht günstig ist. Außerdem steht Dein Betrag in keinerlei Zusammenhang hinsichtlich einer Kabinenbelegung etc.

Ich denke, so kann man jemanden gleich schon einmal abschrecken, dessen Traum es sein könnte, die Inseln (mit einer Kreuzfahrt) zu besuchen und es dann vielleicht lässt, sich weiter damit zu beschäftigen, weil sowieso zu teuer.

... und ja, die La Pinta gehört zu den hochpreisigen Schiffen, da hatten wir Glück im Unglück und in meiner Planung seinerzeit hätte ich sie sicherlich wegen des Preises nicht berücksichtigt. Trotzdem würde ich jetzt damit liebäugeln, wenn ich nicht immer seekrank werden würde, weil es uns unglaublich gut gefallen hat.

Als wir gebucht haben, gab es auch Schiffe, die hättest Du bei einer Doppelkabine für etwas mehr als 2.000 Euro p. P. bekommen.

Trotzdem Danke dafür, dass ich Dein Interesse am Ziel geweckt habe und Du einige Punkte für Dich mitnehmen konntest.

Viele Grüße
Sabine
« Letzte Änderung: 23.April 2021 11:28:37 von S@bine » Moderator benachrichtigen   Gespeichert
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