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Thema: Sehnsucht nach Kruger (Gelesen 372 mal) | |||
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Ich habe so Sehnsucht, noch einmal die Tiere im Kruger Nationalpark zu sehen.
Leider gab es ja in letzter Zeit eher negativere Berichte. Überschwemmungen, Renovierungen, schlechte Instandhaltung usw. Wir überlegen, uns den Norden im nächsten Jahr noch mal zu gönnen, so für ca. 10 Tage. Und dann auch noch mal ans Kap, in die schönen Weingüter und Restaurants und Wandern. Auf jeden Fall mit Zwischenflug und zwei Mal unterschiedliche Mietwagen. Leider ist ja oben Hochsaison und unten dann Winter oder unten Frühling und oben die Regenzeit. Blicke nicht so ganz durch, wann sollten wir planen für 2027, wenn wir oben nicht zu nass werden und unten im Süden nicht in die Windy Season mit den ganzen Bränden kommen wollen? September? Oktober? April? Was meint Ihr? Dorit | ||||
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Man muss das Glück unterwegs suchen, nicht am Ziel, da ist die Reise zu Ende.
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Hallo Dorit,
wir waren bisher ein Mal im April - Ostern: sehr voll, Grün sehr hoch, hatten Mühe, Zebras darin zu erkennen. Wenn Du Ende September im Krüger beginnst (wir fanden 20 min außerhalb von Crocodile Bridge den Marloth Park sehr schön), dann hoch Richtung Hoedspruit- dort in den Flieger nach CPT. Anfang Oktober kann es noch frisch sein am Kap - aber schön ist es trotzdem. Viel Planungsfreude Tweety | ||||
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Die Kombination beider Regionen ist klimatisch immer ein Balanceakt, da sie in völlig unterschiedlichen Klimazonen liegen. Ich finde, der September wäre der absolut beste Kompromissmonat für eure geplante Kombination aus Kruger-Nationalpark und der Kap-Region.
Im Kruger herrschen perfekte Bedingungen, Ende der Trockenzeit. Die Vegetation ist karg, was Tiersichtungen einfach macht. Die Tiere sammeln sich an den wenigen verbliebenen Wasserlöchern. Es ist angenehm warm und das Regenrisiko tendiert gegen Null. Im Süden ist dann Frühling. Die Natur blüht spektakulär auf, die Temperaturen steigen tagsüber oft schon auf angenehme 20 °C und der berüchtigte South-Easter-Wind weht noch nicht. Ideal zum Wandern, aber die Nächte sind kühl. Am besten Unterkünfte mit Kamin suchen. Oktober geht auch noch, aber da hatten wir im Kruger schon heftige Gewitter und unerträglich Hitze. Im Süden ist es dann ganz tolles Frühlingswetter, allerdings nimmt der Wind ab Mitte/Ende Oktober langsam Fahrt auf. April würde ich nicht ans Kap. Zwar schön für die Weinlese, aber im April beginnt hier der Wintereinbruch. Es drohen die ersten heftigen, tagelangen Winterstürme und Regenfronten vom Atlantik, die euch den Aufenthalt komplett verhageln können. Ich würde auch gerne noch einmal in den Kruger, aber wir werden das noch 1-2 Jahre verschieben und erst einmal andere Ziele erkunden. Die schweren Überschwemmungen haben die Infrastruktur des Parks massiv getroffen. Die Nationalparkbehörde SANParks schätzt den Gesamtschaden auf über 500 Millionen Rand und geht davon aus, dass die vollständige Reparatur aller Brände und Straßen Jahre dauern wird. Im touristischen Süden ist scheinbar alles wieder ziemlich normal, den von euch geplanten Norden hatte es am härtesten getroffen. Mittlerweile laufen die Wiederaufbaumaßnahmen auf Hochtouren, unterstützt durch internationale Hilfsfonds. Der Norden ist durch die Fluten landschaftlich so saftig und revitalisiert wie seit Jahrzehnten nicht mehr. Bis zu eurer Reise 2027 wird sich die Zugänglichkeit der Hauptrouten dort oben aber sicher weitestgehend normalisiert haben. Viel Spaß beim Planen Riani | ||||
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Riani, ich war zweite Mai-Hälfte im Kruger (einen Tag), da konnte man aber schon wieder vieles befahren. Ein paar Strassen waren gesperrt, aber das hat nicht gestört. Vielleicht bin ich aber zu sehr Neuling, daß ich das nicht beurteilen kann. Wasserschäden haben wir in anderen Reservaten deutlich gesehen, im Kruger ist es nicht wirklich aufgefallen.
Kruger ist sicher spannend, aber ich fand andere Reservate besser. Kleiner und nicht so viel los. im Kruger sind so viele Autos unterwegs, das war teils doch eher störend... LG Andrea | ||||
http://www.andiline.photography - Blog: http://www.andreaontour.de
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Hallo Riani,
“ Die schweren Überschwemmungen haben die Infrastruktur des Parks massiv getroffen. Die Nationalparkbehörde SANParks schätzt den Gesamtschaden auf über 500 Millionen Rand und geht davon aus, dass die vollständige Reparatur aller Brände und Straßen Jahre dauern wird.….“ Kannst Du vielleicht die betroffenen Gebiete, Straßen im Großraum KNP genauer benennen? Ich weiß nur von Meiringspoort, wirklich komplett zerstört und noch längere Zeit gesperrt, liegt aber in der Karoo. Viele Grüße Tweety | ||||
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Ich habe das Thema seit Jahresanfang ein bisschen verfolgt.
Nach den schweren Überschwemmungen im Januar 2026 befindet sich der Kruger-Nationalpark noch immer in einer Wiederaufbauphase. Zwar sind inzwischen viele Bereiche wieder geöffnet, einige wichtige Einrichtungen und Straßen bleiben jedoch gesperrt oder nur eingeschränkt nutzbar. Hier ist die beste Karte mit Überblick, die täglich gepflegt wird: https://krugerstatus.co.za/ Die Fluten haben erhebliche Schäden verursacht an zahlreichen Brücken, besonders in der Letaba-Region. Asphalt- und Schotterstraßen wurden teilweise komplett weggespült, ebenso mehrere low-water bridges Touristischen Einrichtungen wie Camps, Picknickplätze und Aussichtspunkte sowie Personalunterkünften und Versorgungsinfrastruktur sind immer noch betroffen. Auf der SanParks Seite gibt es noch alte Infos aus Januar/Februar. SANParks hat seit den Überschwemmungen im Frühjahr keine aktuelle Gesamtkarte oder vollständige Liste der Sperrungen veröffentlicht. Weiterhin geschlossene Camps: Letaba - Olifants- Pafuri Border Camp - Sirheni - Shimuwini Nur eingeschränkt geöffnet ist das Mopani Rest Camp mit begrenzter Unterkunftskapazität, Restaurant geschlossen, eingeschränkte Versorgung und ebenfalls eingeschränkt Balule. Zufahrt derzeit nur über das Punda Maria Gate möglich, nicht über Phalaborwa. Noch betroffene Straßen und Brücken sind insbesonder die beschädigte Letaba-Brücke mehrere Straßen im nördlichen Park wie Teile der S63 Richtung Crooks Corner und einzelne Flussstraßen bei Pafuri, verschiedene Schotterstraßen entlang der Flüsse und einzelne Brücken mit Umleitungen oder kompletter Sperrung. SANParks öffnet Straßen abschnittsweise wieder, sobald sie als sicher gelten. Zahlreiche Hauptstraßen im südlichen und mittleren Kruger sind wieder befahrbar. Riani | ||||
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Hallo Riani,
vielen Dank - die Karte kannte ich nicht. Der Großteil ist ja wieder befahrbar - Pafuri war eh teilweise geschlossen, weil die Unterkünfte renoviert werden sollten. Aber da keiner vorhersagen kann, was im nächsten oder übernächsten Jahr passiert, würde ich nicht pauschal von einer Reise in den KNP abraten. Denn die Internationals bringen das erforderliche Geld - die Kleckerbeträge, die die Nationals als Eintritt bzw. für die WildCard zahlen, helfen wenig. VG Tweety | ||||
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Ich habe doch nicht von einer Reise abgeraten, wir wollen damit nur noch etwas warten.
Ich war schon zu oft dort, da denke ich eher enttäuscht zu werden. Außerdem möchte ich die Renovierungen der Camps abwarten, bis die weiter fortgeschritten sind und es gibt ja auch noch so viele andere tolle Ziele auf der Welt die wir noch nicht kennen. Altbekanntes kann ja sehr entspannend sein, aber ab und zu braucht mal auch mal den Reiz des Neuen. Riani | ||||
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