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  15.April 2021 18:14:07

Seiten: 1 2 3 [4] Antwort Überwachen Senden Sie dieses Thema Drucken
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 Thema: Der Evolutionstheorie auf der Spur  (Gelesen 3110 mal)
S@bine

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Re:Der Evolutionstheorie auf der Spur
« Antwort #60 am: 05.April 2021 20:04:44 »
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Hallo Elisabeth,

ich hatte es mit dem Gepäck so verstanden, wie Du jetzt noch einmal erklärend geschrieben hast. Auch bin ich froh, dass Dich mein Bericht vielleicht ein wenig dazu animiert hat, Dich wieder mit Eurer Reise zu beschäftigen, um dann feststellen, dass es doch besser war als gedacht  wink

Ich bin auch großer Vulkanfan seit ich vor ewigen Zeiten ziemlich nah die Lava ins Meer hab' fließen sehen auf Hawaii, aber Isabela war für uns auch schon deshalb draußen, da wir die Überfahrt in den kleinen Booten nicht hätten machen können und einen Flug hatte ich gar nicht auf dem Schirm.

Diese Mentalität von der Du schreibst, ich weiß, was Du meinst.  rolleyes

Liebe Grüße
Sabine
« Letzte Änderung: 05.April 2021 20:05:24 von S@bine » Moderator benachrichtigen   Gespeichert
adMjM

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Re:Der Evolutionstheorie auf der Spur
« Antwort #60 am: 05.April 2021 20:16:16 »
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was ist ziemlich nah? Bei mir war die fließende Lava 2cm von meinem Schuh entfernt! Die ins Meer fließende natürlich den Abhang hinunter etwas entfernter. Sowas verdirbt einen echt  grin das werde ich nie vergessen, aber auch den Bammel, den ich auf dem Rückweg bei Dunkelheit und immer schwächer werdender Taschenlampe hatte. Manchmal macht man dumme Sachen, zum Glück überlebt fast immer.
VG Elisabeth
"Viele sagen, man soll gehen, wenn es am schönsten ist, aber ich finde, man soll lieber dahin gehen, wo´s am schönsten ist." Das Känguruh
« Letzte Änderung: 05.April 2021 20:16:47 von adMjM » Moderator benachrichtigen   Gespeichert
S@bine

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Re:Der Evolutionstheorie auf der Spur
« Antwort #60 am: 05.April 2021 21:36:22 »
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Nicht so nah wie Du  shocked - ich schätze mal, es waren 2 Meter und das fand ich schon super.

LG
Sabine
« Letzte Änderung: 05.April 2021 21:36:48 von S@bine » Moderator benachrichtigen   Gespeichert
trinity

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Re:Der Evolutionstheorie auf der Spur
« Antwort #60 am: 05.April 2021 21:49:38 »
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Wirklich toll der Bericht, auch ohne Bilder kann ich mir ziemlich gut vorstellen, wie es Euch ergangen ist und auch den Bammel, als die Nachricht von dem untergegangenen Schiff kam - so was und das mit den Leuten die auf mich warten müssen wegen den Bildern das könnte ich sein bzw. uns passiert sein - genauso wie das mit der Seekrankheit... Na ja, die Fische freuen sich ja ab und an auch über ein bisschen Futter  grin

Den Bericht mit ein paar Bildern werd ich mir demnächst mal ansehen  cool

Eine schöne Woche allerseits  cheesy
LGTrinity
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S@bine

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Re:Der Evolutionstheorie auf der Spur
« Antwort #60 am: Heute um 17:58:37 »
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So, nachdem ich im anderen Forum aufgeholt habe und bei Tag 16 angelangt bin, geht es jetzt auch hier weiter. Ich versuche, die Texte zuerst hier einzustellen. Fotos gibt's für Interessierte im Namibiaforum.




Tag 17 - Isla Española (Punta Suarez & Gardner Bay)
Albatrosse, Albatrosse, Albatrosse und Albatrosküken


Der gestrige Tag hatte schon meine Erwartungen an Galápagos erfüllt, vielleicht sogar übertroffen. Sollte der Besuch von Española, deren Besuch das Muss für uns im Vorfeld war, unseren Erwartungen gerecht werden? Es ist immer schwer, wenn man bereits schon mit solch großen Erwartungen ein Ziel ansteuert, die latente Gefahr enttäuscht zu werden, ist allgegenwärtig. Die Frage, die mich umtreibt, lautet: Werde ich Albatrosse sehen?

Der Landgang am Punta Suarez erfordert bereits beim Einstieg ins Panga höchste Aufmerksamkeit, da der Wellengang wieder zugenommen hat, und auch der Ausstieg auf den Steg gestaltet sich nicht ganz einfach. Zum Glück sind die Guides und die Crew vor Ort und helfen allen sicher ins und wieder aus dem Panga zu kommen. Auch heute werden wir unterschiedliche Touren machen, es gibt eine kürzere, die mein Mann mitmachen wird und eine längere, für die ich mich entschieden habe. Meine Tour wird heute zwar keine Aufstiege haben wie in Punta Pitt, jedoch immer mal wieder kleinere Abschnitte, wo man alle Hände und Füße frei haben sollte. Zudem muss man die ganze Zeit genau auf seine Schritte achten, weil der Untergrund oftmals über sehr unebenes Lavagelände führt oder über Steine balanciert werden muss. Kurzum, ich muss auch dem Terrain hin und wieder eine entsprechende Aufmerksamkeit entgegenbringen, was mir leider nicht ganz leicht fällt, wenn ich erst einmal in Verzückung über die Tierwelt gerate. Die kürzere Variante hingegen führt entlang eines ordentlich angelegten Pfades.

Alles, was ich jetzt schreiben werde, kann nur einen kurzen Einblick geben. Der äußerst seltene Galápagos Albatros ist die einzige Albatrosart, die im Bereich der Subtropen lebt und brütet fast nahezu nur auf Española. Will man sie sehen, muss man auch die richtigen Monate zur Beobachtung der Vögel auswählen, denn sie verlassen die Insel während des Jahres für mehrere Monate. Mein großer Wunsch wird erfüllt, ich sehe Albatrospaare, die miteinander flirten, einzelne Albatrosse und ganz entzückend, Albatrosküken, die, auch wenn sie teilweise schon die Größe der Eltern erreicht haben, noch ganz zottelig in ihrem Nest hocken. Mit ihrem zotteligen Aussehen erinnern sie mich an den ebenfalls so zottelig aussehenden Nachwuchs der Königspinguine. Sie sehen zugleich unglaublich süß, aber auch witzig aus. Sie zaubern mir immer wieder ein Lächeln aufs Gesicht. Eines der Albatrosküken hockt da und schaut mich ganz groß an, ich bin hin und weg und kann mich kaum losreißen. Unnötig zu sagen, dass ich mal wieder die letzte in der Gruppe bin, allerdings ist eine Schweizerin ebenfalls so begeistert, sodass wir oftmals zu zweit die Nachhut bilden.

Aber die Albatrosse sind hier nicht die einzigen Sichtungen, die mir voller Begeisterung die Tränen in die Augen treiben. Große Kolonien von Nazcatölpeln und anderen Seevögeln bevölkern die Klippen, dazwischen liegen immer wieder, regelrecht übereinander gestülpt in mehreren Schichten, die bunten (hier auf der Insel zumeist rot/schwarzen) Meeresechsen. Aus diesen Haufen spritzt einem regelmäßig Meerwasser aus den Nasenlöchern der Echsen entgegen.

Ich muss aufpassen, wohin ich trete. Ich fotografiere und fotografiere, kann mich nicht losreißen und könnte, wenn es denn ginge, den ganzen Tag hier verbringen. Sogar eine der auf Galápagos ungiftigen Landschlangen erspähe ich, weil sie sich wenige Zentimeter vor mir über den Pfad drängelt.

Irgendwann zurück am Strand in der Nähe des Bootssteges liegen oder robben unzählige Seelöwen, teilweise mit frisch geborenen Babies. Die Nachgeburten liegen oftmals noch direkt daneben. Die Klippen werden überall von den großen roten Klippenkrabben bevölkert, die mich mit ihren großen bunten, hervorstehenden Augen anblicken. Teilweise sind diese Krabben im vorderen Kopfbereich blau gefärbt. Ich bin hellauf begeistert und kann mit Worten nur versuchen zu beschreiben, wie unglaublich toll ich es hier finde.

In der Kabine sehe ich meinen Mann wieder und freue mich sehr, als er mir sagt, dass auch er Albatrosse und Albatrosküken gesehen hat. Mit eigenen Augen konnte er sogar sehen, wie sie eine einwandfreie Landung hingelegt haben.

Der Nachmittag gehört noch einer weiteren Anlandung auf Española, nämlich der Bahía Gardner. Auch diese verfügt über einen weiteren langen weißen Traumstrand mit türkisfarbenem Meer. Zu sehen gibt es wieder viele der üblichen Verdächtigen, von Seelions, hier auffallend roten Meeresechsen und ganz besonders neugierigen Spottdrosseln. Española ist einfach nur super!

Hinzu kommt, dass außer den Passagieren der La Pinta zeitgleich keine anderen Schiffe an den Anlandeplätzen anlegen dürfen und die Touren immer so von der Crew geplant werden, dass man oftmals die anderen Gruppen überhaupt nicht trifft. Klasse Organisation!

Für den letzten Abend hat sich dann Mr. Seasick noch einmal richtig ins Zeug gelegt. Er schlägt so zu, dass ich nicht zum Abendessen gehe und es nur noch liegend einigermaßen aushalte. So wie es mir jetzt geht, bin ich froh, morgen wieder festen Boden unter den Füßen zu haben.
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